Messung (Analysegerät)
Die eigentliche Messung am Analysegerät — außerhalb der direkten Mobiolink-Oberfläche. Der Anwender importiert die geplante Serie und startet den Lauf; bei kompatiblen Techniken lassen sich die Messkurven in Echtzeit verfolgen.
Nahtloser Datenimport am Analysegerät
Der physische Prozess startet mit dem digitalen Transfer. Der Anwender greift am Messgerät oder der angeschlossenen Gerätesoftware direkt auf die von Mobiolink bereitgestellte Setup-Datei zu. Durch diesen Import entfällt das fehleranfällige, manuelle Abtippen von Proben-IDs, Positionen oder Protokollparametern am Gerät vollständig. Die Hardware weiß sofort, welches Well oder welche Position mit welchem Assay und welchem Laufprofil zu analysieren ist.
Autonome Durchführung und optionale Echtzeit-Verfolgung
Nach dem Start läuft die Messung autark auf dem jeweiligen Zielgerät. Für moderne Analysesysteme und spezifische PCR-Techniken bietet Mobiolink eine integrierte Echtzeit-Schnittstelle. Das Laborpersonal kann den Fortschritt der laufenden Messung sowie das Entstehen der Messkurven direkt und zentral verfolgen, ohne physisch am Gerät präsent sein zu müssen. Dies sichert eine kontinuierliche Prozesskontrolle auch während der autonomen Hardware-Laufzeit.
Strukturierter Datenexport als Trigger für Folgestufen
Sobald das Messgerät die komplette Serie abgearbeitet hat, exportiert der Benutzer das Datenpaket. Dies umfasst sowohl die reinen Rohdaten (z. B. Fluoreszenzwerte) als auch alle von der Gerätesoftware optional automatisch generierten Primärauswertungen. Der Export erfolgt standardisiert in ein dediziertes Labornetzwerk-Verzeichnis. Dieses Verzeichnis wird von Mobiolink permanent überwacht, sodass die Daten ohne weiteres Zutun des Benutzers für die finale Auswertung und Validierung bereitstehen.