Menschliche Validierung
Die finale Stufe schließt den analytischen Kreislauf. Unauffällige Befunde lassen sich schnell freigeben, während das System den Blick gezielt auf die markierten Fälle lenkt. Nach medizinischer Autorisierung gehen die Befunde automatisch ans LIS zurück.
Effiziente Freigabematrix und gezielter Expertenfokus
Mobiolink präsentiert dem validierenden Arzt oder Laborleiter eine aggregierte Übersicht aller Messergebnisse. Das System trennt die Routine von den Ausnahmen: Standardbefunde, bei denen alle technischen Qualitätskontrollen der vorherigen Stufen grün leuchten, werden übersichtlich zur Schnelligkeitsfreigabe gruppiert. Der Fokus des Experten wird sofort auf die komplexen oder grenzwertigen Fälle gelenkt, bei denen Kurvenkinetiken, Schmelzpunkte oder Kontrollsignale manuelle Begutachtung erfordern.
Interaktive Kurvenanalyse auf Befundebene
Für eine fundierte medizinische Entscheidung stellt Mobiolink alle relevanten Primärdaten direkt im Validierungsfenster bereit. Der Validator muss nicht zurück in die Rohdaten-Software des Geräteherstellers wechseln. Mit einem Klick lassen sich die Fluoreszenzkurven, Amplifikationsverläufe und historischen Patientenergebnisse einblenden und übereinanderlegen. Dies erlaubt eine schnelle, visuelle Plausibilitätsprüfung direkt am Bildschirm.
Lückenlose Dokumentation und Audit Trail
Jede medizinische Entscheidung – ob Freigabe, Wiederholung der Extraktion oder manuelle Befundänderung – wird revisionssicher im Audit Trail von Mobiolink protokolliert. Das System speichert, welcher Benutzer zu welchem Zeitpunkt welche Validierung vorgenommen hat, inklusive eventueller Kommentare oder Begründungen für Sonderfreigaben. So bleibt jede Entscheidung auditierbar und dokumentiert — eine Stütze für die Qualitätsarbeit des Labors.
Vollautomatische LIS-Rückübertragung
Mit dem Moment der medizinischen Autorisierung stößt Mobiolink den finalen Datenexport an. Die Schnittstelle übersetzt die Messergebnisse in das native Protokoll des führenden Laborinformationssystems (LIS). Neben dem reinen Testergebnis (positiv/negativ) werden auch quantitative Werte, spezifische Ct-Indizes und technische Anmerkungen strukturiert übertragen. Damit schließt sich die digitale Kette fehlerfrei, und der Befund steht unmittelbar für den behandelnden Arzt bereit.